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Tempelhof: Pflüger greift Senat scharf an

Schließung "Sünde an der Zukunft der Stadt"

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Friedbert Pflüger hat den Senat erneut aufgefordert, den Flughafen Tempelhof offenzuhalten. "Es ist eine Sünde an der Zukunft der Stadt, einen innerstädtischen Flughafen zu schließen", sagte er gestern auf dem Jahresempfang der CDU-Fraktion im Silbersaal am Potsdamer Platz. Das Land Brandenburg baue die Airports Finow und Schönhagen aus, da dürfe auch Berlin nicht hinten anstehen und müsse an Tempelhof als Geschäftsflughafen festhalten. 1000 Arbeitsplätze für einen neuen Klinikstandort und eine Investition von 350 Millionen Euro seien eine "enorme Chance" für die Stadt, sagte Pflüger. Er kritisierte, dass es der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) noch nicht einmal für nötig erachtet habe, mit den US-Investoren zu sprechen. Friedbert Pflüger: "Ein Skandal."

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Der Fraktionschef zog ein positives Fazit der ersten 100 Tage in der Opposition. Die Union sei in Partei und Fraktion "geschlossen und entschlossen". Als Vision für die Stadt nannte er den Ausbau erneuerbarer Energien. Im Beisein des grünen Fraktionsvorsitzenden Volker Ratzmann appellierte er in diesem Zusammenhang an alle Verantwortlichen, nach Alternativen für das geplante Kohlekraftwerk von Vattenfall zu suchen. "Das passt nicht in die Zeit." Dagegen lobte Pflüger die Zusammenarbeit mit den Grünen. "Wir werden die Grünen nicht vom Erhalt Tempelhofs überzeugen. Und umgekehrt werden sie uns nicht davon abbringen zu fordern, dass Sicherheit mit weniger Polizisten nicht zu machen ist." Diese Gegensätze würden bleiben, so Pflüger. Aber die Option eines schwarz-grünen Bündnisses müsse man "offenhalten und pflegen".

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